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Freitag, 13. Juli 2018

Startschuss für die Kalmeda Tinnitus-App (Pressemitteilung 13.07.18)

Gemeinsam für „Kalmeda“ – die Akteure von mynoise, GFW Duisburg und BIG direkt gesund (v.l.n.r.: Dr. Stefan Pennig/mynoise GmbH, Jörg Spiethoff/ BIG direkt gesund, Ralf Meurer und Andrée Schäfer/GFW Duisburg mbH, Dr. Uso Walter/mynoise GmbH, Peter Kaetsch/BIG direkt gesund und Christof Schifferings/mynoise GmbH; Urheberin: Jacqueline Wardeski, Nutzungsrechte: mynoise GmbH)
Tinnitus ist weit verbreitet: Schätzungsweise sind es fünf Prozent der Bevölkerung in Deutschland, die unter den störenden Ohrgeräuschen leiden. Etwa vier Millionen Menschen landauf, landab – davon geschätzt rund 20.000 allein in Duisburg. Menschen, denen Existenzgründer Dr. Uso Walter, Tinnitus-Experte und Hals-Nasen-Ohren-Arzt mit eigener Praxis in Duisburg-Neudorf, helfen will. Nach „mynoise“, einer speziellen Soundtherapie zum download, die er bereits 2014 entwickelt hat, folgt jetzt die innovative Ergänzung „Kalmeda“. Während die Sounddateien auf Patienten abzielt, die mit Störgeräuschen konstanter Frequenzen zu kämpfen haben, geht „Kalmeda“ weiter und bietet die weltweit erste komplette Tinnitustherapie einschließlich der wichtigen kognitiven Verhaltenstherapie als mobile App. Die Kalmeda Tinnitus-App hilft „maßgeschneidert“ bei chronischem Tinnitus – und zwar durch ein strukturiertes Übungsprogramm auf Basis einer „ressourcenorientierten kognitiven Verhaltenstherapie“. Die Therapie basiert auf neuesten Erkenntnissen über die Funktionsweise des Gehirns und richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten und Krankheitsverläufen. Dadurch ist sichergestellt, dass jeder Betroffenen genau die Hilfe erhält, die er benötigt.

Mediziner Dr. Walter weiß: „Jeder Mensch ist anders. Was für den einen entspannend ist oder dessen Einstellungen dem Tinnitus gegenüber verändert, ist für andere vielleicht sogar stressend. Fakt ist: Je mehr der Betroffene lernt, auf sich und seine Bedürfnisse zu achten und je weniger er den Tinnitus in den Mittelpunkt seiner Gedanken und seines Handelns stellt, desto besser wird es ihm gehen. Das Kalmeda-Übungsprogramm hilft ihm daher mit den Methoden einer Verhaltenstherapie, schädliche Einstellungen zu erkennen und durch hilfreiche zu ersetzen.


Die Tinnitus-App Kalmeda bietet eine inidividuelle, sturkturierte
Verhaltenstherapie entsprechend der wissenschaftlichen Leitlinien
Die Verhaltenstherapie soll die Einstellung des Patienten zu den von ihm wahrgenommenen Ohrgeräuschen verändern. Sie gilt als der wirksamste Bestandteil jeder Tinnitus-Therapie. Ferner erhält der Patient systematische Entspannungshilfen. Auch diese reduzieren den Stress und wirken sich positiv auf den Tinnitus aus. Drittes Element der App ist der „Sound“: Verschiedene Hintergrund- und Naturgeräusche helfen, die Wahrnehmung des Tinnitus zu reduzieren und besser zur Ruhe zu kommen. Last, but not least, ergänzt eine Wissensbibliothek die Kalmeda-App. Sie vermittelt das notwendige Hintergrundwissen und ermöglicht den direkten Kontakt zum Arzt.

Das Alleinstellungsmerkmal der von Dr. Walter gemeinsam mit Psychologen entwickelten App liegt in der permanenten Verfügbarkeit; wann immer der Patient die Hilfestellung benötigt, kann er sie abrufen, da heute nahezu jeder mit einem Smartphone unterwegs ist. „Das hat man immer zur Hand und kann so die Therapiemaßnahmen wesentlich einfacher in den Alltag integrieren und seine Ziele schneller erreichen. Darüber hinaus ist die Kalmeda Tinnitus-App als Medizinprodukt zugelassen. Dass wir uns dabei an höchste Datenschutzstandards halten, ist klar“, betont Dr. Walter.

Die Kalmeda-App zielt ab auf Patienten mit chronischem Tinnitus und mittlerem bis schwerem Leidensdruck. Während der Einführungsteil der App kostenlos ist, wird für die mehrmonatige kognitive Verhaltenstherapie eine monatliche Gebühr fällt. „Ziel ist es, die Behandlung langfristig in die Regelversorgung zu integrieren“, erläutert Christof Schifferings, ebenfalls Geschäftsführer der mynoise GmbH. Mit der „BIG direkt gesund“ ist daher von Anfang an auch eine gesetzliche Krankenkasse mit an Bord, deren Feedback zu Inhalten und Anwenderfreundlichkeit in die Planungen eingeflossen ist.

Auch volkswirtschaftlich gesehen entstehen durch chronischen Tinnitus immense Kosten. Auf mehrere Milliarden Euro schätzen Experten den Schaden – resultierend aus Krankschreibungen, Reha-Maßnahmen, Berufsunfähigkeiten und psychologischen Behandlungen. „Seit Jahren steigt die Anzahl von Krankschreibungen wegen psychischer Probleme und wir sehen vor allem in neuen, innovativen Therapiekonzepten wie ‚Kalmeda‘ eine große Chance, die bestehenden Versorgungslücken zu schließen“, betont Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund. „Wir befinden uns daher gemeinsam mit mynoise und einem großen Facharztnetz in NRW in Verhandlungen, um die neue App auch als Bestandteil eines integrativen Versorgungsangebots umzusetzen“, so Kaetsch weiter.

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) begleitet Dr. Walter „in seiner Eigenschaft als Existenzgründer“ seit rund vier Jahren. Dieser nutzte das von der GFW Duisburg gemeinsam mit der Business Angels Agentur Ruhr (BAAR) angebotene Pitch-Format „BAARSuccess am Montag“, bei dem sich Gründer mit der Präsentation ihrer Geschäftsidee um Kapitalgeber bemühen. „Da die GFW Duisburg die Digitalisierung als einen branchenübergreifenden Boom wertet, begleitet sie fokussiert Existenzgründungen im technologieorientierten Bereich. Es ist gut, mit Dr. Walter einen Vorreiter des ‚Connected Healthcare‘ am Standort zu haben, da die vernetzte Medizintechnik sukzessive an Bedeutung gewinnt“, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.

Andrée Schäfer, Existenzgründungsberater der GFW Duisburg, arbeitet operativ mit Akteuren wie Dr. Walter zusammen und weiß: „Solche Gründungen sind zunächst ziemlich kapitalintensiv. Daher ist es wichtig, dass es auch in Deutschland immer mehr Business-Angel und andere Kapitalgeber gibt, die bereits in der Frühphase einer Gründung strategisch investieren. Förderprogramme wie der Innovationsgutschein erlauben dank einer Zuschussförderung von 25.000 Euro, Produkte mit wissenschaftlicher Förderung bis zur Marktreife zu entwickeln. Hierdurch ist schon so manch erfolgreiche Markteinführung erst möglich geworden. In solchen Fällen helfe ich gerne bei der Antragstellung, die dann für die Unternehmen weniger komplex und zeitintensiv ausfällt.“


Weitere Informationen zu Kalmeda sind abrufbar unter: www.kalmeda.de


Einen Info-Film zur Therapie finden Interessierte unter: https://vimeo.com/253929056

 

Freitag, 2. März 2018

Ein Rezept gegen den Tinnitus

Wäre es nicht schön, wenn man bei einem chronischen Tinnitus nur ein Rezept ausstellen müsste und der Tinnitus wäre wieder weg? Leider ist das nicht ganz so einfach: Eine ursächliche Behandlung, die den Tinnitus einfach beseitigt, gibt es nicht und wird es auch wahrscheinlich nie geben. Denn die Sinnenzellen im Innenohr gehen von Geburt an kaputt und führen zu irregulären Signalen im Bereich der Hörbahn, die als Tinnitus wahrgenommen werden können. Normalerweise unterdrückt die Hörverarbeitung diese Geräusche zwar, weil sie sie als unwichtig einstuft, aber bei akuten Hörverlusten, Stress oder Verspannungen im Kiefergelenks- oder Nackenbereich können sie hörbar werden. Und da sie selber auch wieder Stress machen, entsteht schnell ein Teufelskreis aus Tinnitus und Stress, der nur schwer zu durchbrechen ist.

Aber genauso wie die Hörverarbeitung anfangs den Tinnitus verstärkt, kann sie auch lernen, ihn wieder zu unterdrücken. Das gelingt mit der Kombination unterschiedlicher Maßnahmen:

  • Wissensvermittlung
  • Akustische Ablenkung
  • Entspannung
  • Veränderung der Einstellung gegenüber dem Tinnitus

Für sich genommen mögen diese Maßnahmen nicht sehr spektakulär erscheinen und man kann sich nicht so recht vorstellen, wie dadurch der Tinnitus besser werden soll oder vielleicht sogar wieder weggeht. Aber vergleiche wir das doch mal mit den Zutaten für einen Kuchen: Rohe Eier, trockenes Mehl, krümmeliger Zucker, fettige Butter - auch das klingt nicht sehr verlockend!


Und doch: In der richtigen Kombination und über einen längeren Zeitraum gemischt ergeben diese einfachen Zutaten einen leckeren Kuchen. Und genau das passiert auch bei einer wirksamen Tinnitustherapie: Die richtige Mischung der Maßnahmen über einen längeren Zeitpunkt führt zu einer nachhaltigen Besserung.


So gesehen gibt es also schon ein Rezept gegen den Tinnitus! Nur nicht das gewohnte Rezept beim Arzt, sondern ein Rezept wie aus dem Kochbuch. Und wo gibt es das? Ganz einfach hier: www.kalmeda.de

Mittwoch, 24. Januar 2018

Zwei Jahre Tinnitussprechstunde bei Youtube

Genau vor 2 Jahren ging die erste Tinnitussprechstunde von Dr.Uso Walter bei Youtube online. Über 70 Beiträge später nutzen bereits 530 Abonnenten wöchentlich die Sprechstunde und der meistgesehene Beitrag "Tinnitus und Kiefergelenk" hat über 18.000 Klicks. Zum Jubiläum hier die Top Ten der am häufigsten gesehen Beiträge mit direkten Links zu den ersten drei Platzierungen:

1. Tinnitus und Kiefergelenk



2. Was ist bei Tinnitus verboten?



3. So bekommt man einen pulssynchronen Tinnitus wieder weg



4. Tinnitus in der Traditionellen Chinesischen Medizin

5. Kann man einen Tinnitus ganz weg bekommen?

6. Therapie von chronischem Tinnitus

7. 3 Tipps zur Entspannung bei Tinnitus

8. Tinnitus und HWS

9. Was tun, wenn der Tinnitus plötzlich schlechter wird?

10. Die 2 größten Irrtümer über Tinnitus

Alle Beiträge finden Sie hier:

https://www.youtube.com/channel/UCwimdU14vHgAotqAuBFrOmA/videos?sort=p&view=0&flow=grid

Sonntag, 7. Januar 2018

Teilnehmer für Studie zum Hörtraining gesucht



Schwerhörigkeit betrifft irgendwann jeden im Leben, da sich die Anzahl der Sinneszellen im Innenohr altersbedingt im Laufe der Jahre verringert. Aber nicht nur das Hörvermögen selbst lässt dabei nach, sondern auch die Hörkompetenz des Gehirns. Das verschlechtert das Hören im Störschall, da die Differenzierungsfähigkeit verloren geht und kann darüber hinaus zu Tinnitus und Geräuschüberempfindlichkeit führen. Auch bei der Anpassung von Hörgeräten kann das Probleme machen, da die Verbesserung des Hörens nicht zwangsläufig auch sofort zu einem besseren Verstehen führt. Trotz moderner Hörgerätetechnik muss nämlich immer noch die Hörverarbeitung im Gehirn den Hauptteil der Arbeit machen. Und das kann man trainieren. Strukturierte Hörtrainingsprogramme bereiten die Hörverarbeitung vor und während der Hörgeräteanpassung auf das verbesserte Hörvermögen vor und erleichtern so den Anpassungsprozess.
In welchem Umfang das geschieht, soll jetzt eine Studie am Beispiel des Hörtrainingprogramms Audiemus (www.audiemus.de) klären. In ausgewählten Akustikergeschäften werden dabei die Hörergebnisse und das subjektive Hörempfinden mit und ohne Hörtraining anhand von Fragebögen und von audiometrischen Daten verglichen. Die Teilnahme an der Studie ist für die Kunden kostenlos. Interessierte können sich direkt in den teilnehmenden Geschäften melden.

DUISBURG
Hörwelt Duisburg
Oststraße 144
47057 Duisburg
Fon (0203) - 363 568 23    Fax (0203) - 363 568 24

Hörwelt Duisburg
Ziegelhorststraße 56
47169 Duisburg
Fon (0203) - 933 13 850

Hörwelt Duisburg
Kaiserstraße 38
47229 Duisburg
Fon (02065) - 893 45 88   Fax: (02065) - 83 96 917

MOERS
Grafschafter Hörwelt
Römerstraße 414
47441 Moers Asberg
Fon (02841) - 88 19 302   Fax (02841) - 88 19 303

Grafschafter Hörwelt
Neukirchener Str. 1
47447 Moers Kapellen
Fon (02841) - 66 77 0

MÜLHEIM
Mülheim Hört
Friedrich-Ebert-Straße 42-44
45468 Mülheim
Fon (0208) - 88 35 10 69



Samstag, 30. Dezember 2017

Geht Tinnitus wieder weg?


Tinnitus ist keine Krankheit, sondern ein Symptom und beruht auf einer Verarbeitungsstörung im Gehirn, die durch Stress, Kiefergelenksprobleme oder Hörverluste verursacht wird. Hierdurch werden Ohrgeräusche als Rauschen, Piepsen oder Pfeifen hörbar, die normalerweise von der Hörverarbeitung herausgefiltert werden. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Das Gehirn kann lernen, den Tinnitus wieder vollständig zu unterdrücken. 



Ursachen und Symptome von Tinnitus

Doch der Reihe nach: Die Sinneszellen im Innenohr gehen von Geburt an nach und nach kaputt. Dies führt zu irregulären Erregungen im Bereich der Hörbahn, die aber im weiteren Verlauf von der Hörverarbeitung aber herausgefiltert werden. Deren Aufgabe ist nämlich, nur wichtige Geräusche zu verstärken und unwichtige Geräusche zu unterdrücken. Da der Verschleißprozess im Innenohr ganz allmählich stattfindet, erkennt die Hörverarbeitung, dass diese Geräusche unwichtig sind und unterdrückt sie folgerichtig. Bei Stress, Kiefergelenksverspannungen oder akuten Hörverlusten ändert sich das aber, und diese unter Umständen schon sehr lange bestehenden Signale werden plötzlich bewusst als Tinnitus wahrgenommen.
Da der Tinnitus selbst dann auch wieder Stress macht, entsteht häufig ein Teufelskreis aus Tinnitus und Stress, der für die Betroffenen nur schwer zu kontrollieren ist, so dass der Tinnitus im Laufe der Wochen immer lauter und nerviger werden kann und die Patienten nicht selten auch psychische Probleme entwickeln. Auch die ständige Beobachtung der Ohrgeräusche und der Versuch, mit nicht geeigneten Behandlungen gegen den Tinnitus anzukämpfen führen zu einer Verschlechterung, da der Tinnitus umso lauter wird, je wichtiger man ihn nimmt. 


Erfolgreiche Therapie von Tinnitus


Das Problem bei Ohrgeräuschen ist also nicht so sehr das Geräusch selber, sondern vor allem seine Verarbeitung im Kopf. Die Therapie richtet sich entsprechend auch nur bei einem akuten Tinnitus auf das Ohr, bei einem chronischen Geräusch dagegen vor allem auf das Gehirn. Durch die individuelle Kombination verschiedener Therapieverfahren kann nämlich hier die Hörverarbeitung selbst nach vielen Monaten noch lernen, die Ohrgeräusche vollständig zu unterdrücken.Dabei spielt weder die Ursache noch der Charakter der Geräusche eine Rolle, sondern alleine deren Verarbeitung im Gehirn.


Eine erfolgreiche Behandlung von Ohrgeräuschen besteht aus drei Komponenten:


1.   Akustische Maßnahmen, zu denen neben akustischer Ablenkung, z.B. mithilfe eines Noisers, auch ein Hörtraining bei Hyperakusis und gegebenenfalls eine Hörverbesserung mit Hörgeräten bei einer Schwerhörigkeit zählen


2.   Entspannungsmaßnahmen und Stressreduktion, bei Kiefergelenksproblemen gegebenfalls Physiotherapie und eine Beißscheine

3.   Eine kognitive Verhaltenstherapie, da nur bei einer veränderten Einstellung gegenüber dem Tinnitus die Hörverarbeitung lernt, dass das Rauschen, Pfeifen oder Piepsen unwichtig ist und daher unterdrückt werden kann 


Systematisch umgesetzt führt eine solche Behandlung schon nach wenigen Wochen bei den Betroffenen zu einer Besserung der Ohrgeräusche. Die Patienten hören ihn immer weniger und leiden vor allem nicht mehr unter ihm. Im Idealfall geht er sogar wieder ganz weg.


Was tun bei Tinnitus?


Treten Ohrgeräusche akut auf, ist der erste Gang immer zum HNO-Arzt. Hier können in der akuten Phase Medikamente helfen, so dass die Ohrgeräusche wieder verschwinden. Vor allem die ausschleichende Gabe von Cortison zeigt in Studien eine nachweisbare Wirkung. Von Anfang an sollte man sich aber auch akustisch ablenken, entspannen und im wahrsten Sinne Ruhe bewahren, auch wenn das Ohrensausen und ständige Klingeln zwischendurch nervt. 


Bleiben die Ohrgeräusche länger als ein paar Wochen, sollte die oben genannte strukturierte Therapie begonnen werden und es müssen weitere Untersuchungen, z.B. des Hörnerven durchgeführt werden, um seltene Tinnitus-Ursachen auszuschließen. Gute Therapeuten für Tinnitus sind allerdings nicht leicht zu finden, da viele HNO-Ärzte den zeitlichen Aufwand scheuen, den eine solche Tinnitus-Therapie erfordert und nur die wenigsten Psychologen kognitive Verhaltenstherapien anbieten. Auch Reha-Plätze sind oft nur schwierig zu bekommen.



Einen kleinen Lichtschimmer gibt es aber: 2018 kommt die Tinnitus-App Kalmeda auf den Markt, die alle wichtigen Bausteine für eine erfolgreiche Tinnitus-Behandlung individuell in einem mehrmonatigen Behandlungsprogramm kombiniert und den Patienten interaktiv auf seinem Weg zur Bewältigung des Tinnitus begleitet. Nähere Infos hierzu gibt es unter www.kalmeda.de


Autor: Dr.Uso Walter