Dieses Blog durchsuchen

Dienstag, 30. September 2014

Neue Patientenbroschüre mynoise



 Die neue Patientenbroschüre von mynoise passt sich im Format der CD an und informiert Patienten über die Wirkung der akustischen Tinnitustherapie von mynoise: Einfach auffalten!



Sonntag, 14. September 2014

Tinnitusanalyse

Unter Tinnitusanalyse versteht man die akustische Charakterisierung eines Ohrgeräusches. So können breitfrequente (z.B. Rauschen), schmalfrequente (z.B. Zischen, Sirren, Brummen) und tonale (z.B. Pfeifen, Piepsen) Ohrgeräusche unterschieden werden. Die Tinnitusanalyse wird mit Vergleichstönen durchgeführt, bei denen der Betroffene zunächst sein Geräusch beschreibt und dieses dann mit verschiedenen Geräuschen vergleicht. Dabei kann es insbesondere bei einem tonalen Tinnitus anfangs schwer sein, die richtige Frequenz zu bestimmen. Beim wiederholten Versuch ist es aber den meisten Betroffenen möglich, ihre Tinnitusfrequenz reproduzierbar zu bestimmen.

Sinn einer Tinnitusanalyse ist es, eine effektive akustische Tinnitustherapie einzuleiten. So helfen beim breitfrequenten Tinnitus Noiser, beim schmalfrequenten oder tonalen Tinnitus frequenzspezifische Verfahren, bei denen die Tinnitusfrequenz aus einem Rauschen ausgeschnitten und die Nachbarfrequenzen verstärkt werden.


Eine genaue Frequenzbestimmung beim schmalfrequenten oder tonalen Tinnitus ist z.B. auf der Webseite  http://www.mynoise.de/tinnitus-analyse.html möglich.

Dienstag, 9. September 2014

Schwindel und Tinnitus

Quelle: Hennig AM, Flörsheim
Schwindel und Tinnitus sind unspezifische Symptome und entstehen vor allem durch Erkrankungen des Innenohres. Bei einem gemeinsamen Auftreten beider Symptome ist also eine ausführliche Untersuchung beim HNO-Arzt erforderlich. Dies beinhaltet Hör- und Gleichgewichtsuntersuchungen und gibt in der Regel Aufschluss über die Ursache der Beschwerden.

Vor allem mit modernen Methoden wie VEMP und Kopfimpulstest lässt sich eine sichere Diagnose stellen.

Bei unklaren Fällen ist auch eine neurologische Abklärung erforderlich.


Die beiden häufigsten Diagnosen bei einem gemeinsamen Auftreten beider Symptome sind:

  • Akute Innenohrfunktionsstörung:

    Dies entspricht einem Hörsturz mit Beteiligung des Gleichgewichtsorgans und Tinnitus. Die Symptome treten plötzlich auf und bleiben über mehreren Tage unverändert bestehen. Durch spnontane Besserung oder Cortisongabe entwickelt sie sich dann in der Regel allmählich zurück, was aber mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Eine Rezidivgefahr besteht nur bedingt.
  • Endolymphhydrops:

    Hierbei kommt es zu einem plötzlichen Überdruck der Innenohrflüssigkeit mit Schädigung der Sinneshärchen. Die Symptome treten ebenfalls akut auf, bilden sich aber häufig schon nach wenigen Stunden wieder zurück. Treten solche Anfälle häufiger auf, spricht man von einem Morbus Meniere. Die Behandlung besteht in der akuten Phase ebenfalls in Cortisongaben. Bei immer wiederkehrenden Anfällen führt eine regelmäßige Betahistingabe zur Stabilisierung des Innenohres verhindert weitere Anfällen. Die früher üblichen operativen Verfahren sind heute Ausnahmefällen vorbehalten.