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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Neue Therapie bei Kiefergelenksproblemen



Tinnitus und Kiefergelenksprobleme

 

Tinnitus wird vor allem bei jüngeren und hörgesunden Patienten in vielen Fällen durch Bruxismus und CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) ausgelöst oder veschlimmert. Die häufig stressbedingte Überbeanscpruchung der Kiefermuskulatur führt zu Zähneknirschen und Gelenkproblemen. Dadurch kommt es zu einer unnatürlichen Nervenreizung, die als Rauschen oder Piepsen wahrgenommen werden kann. Teilweise können die betroffenen Patienten sogar eine Veränderung der Tonhöhe, je nach Kieferposition, wahrnehmen
 

Behandlung mit dem RelaxBogen


Mit dem RelaxBogen ist seit kurzem ein leicht anzuwendendes Medizinprodukt erhältlich, dass eine physiotherapeutische Behandlung imitiert und so Verspannungen in der Kiefermuskulatur lindern kann. Durch diese Entlastung kann sich auch der Tinnitus bessern.
Der RelaxBogen kann sowohl im Schlaf als auch am Tag flexibel eingesetzt werden und stellt eine einfach anzuwendende Ergänzung zu etablierten Therapieformen gegen Zähneknirschen und CMD dar.

Unter http://www.relaxbogen.de finden Sie weitere Informationen zum Produkt RelaxBogen bei Bruxismus und Craniomandibulärer Dysfunktion.

1 Kommentar:

  1. Patienten mit CMD haben typischerweise keinen faßbaren HNO-ärztlichen Befund - der HNO-Arzt findet erstmal nix. Also keine Entzündungszeichen, die mögliche Schmerzen erklären können, aber auch keine Einschränkung des Hörvermögens, alle Hörtests sind unauffällig.
    In diesen Fällen kann man durch eine Untersuchung des Kiefergelenks und der Zähne oft den Verdacht auf eine craniomandibuläre Dysfunktion äußern.
    Ich empfehle meinen Patient dann immer eine Vorstellung beim Zahnarzt und / oder Kieferorthopäden. Manchmal ist es nur eine kleine Bißungenauigkeit nach einer Zahnbehandlung (z.B. neue Füllung oder Krone), die schnell behoben werden kann, oder es wird bei Hinweis auf Knirschen eine simple Knirscherschiene angefertigt.
    Ich hatte inzwischen einige Patienten, die durch eine solche Behandlung eine Besserung der Beschwerden und sogar komplette Symptomfreiheit gewonnen haben.
    Lockerungsmaßnahmen wie Physiotherapie oder der o.g. Bogen können ergänzend durchgeführt werden um eine schnellere Entspannung der Kaumuskulatur herbeizuführen. Sinnvoll ist jedoch immer zuerst die Behebung der Ursache.
    Dr. Ines Weinzierl, Fachärztin für HNO, Nürnberg

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