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Dienstag, 1. Januar 2019

Akustische Tinnitustherapie zunehmend umstritten - mynoise zieht die Konsequenzen


Die Idee klingt verlockend: Man nimmt ein angenehmes, breitfrequentes Hintergrundgeräusch, schneidet die Tinnitusfrequenz daraus mit einem Notched-Noise-Filter aus und hemmt dadurch die Nervenzellen im Bereich der Hörbahn, die den Tinnitus übertragen. Bei regelmäßigem Hören wird der Tinnitus dann im Laufe der Zeit leiser.

Soweit die Theorie. Neuere Studien zeigen allerdings, dass eine Verbesserung der Lebensqualität nicht erreicht werden kann und die neuen europäischen Leitlinien zur Tinnitustherapie bescheinigen der Behandlungsmethode keine Evidenz.Auch die Deutsche Tinnitusliga rät daher von dem Verfahren ab.

Da diese Form der akustischen Tinnitustherapie dennoch in Einzelfällen hilfreich sein kann und es auch nach wie vor positive Studien gibt, haben wir uns von mynoise entschlossen, die Behandlung ab sofort kostenlos anzubieten: Einfach beim Bezahlvorgang den Gutschein-Code "Kalmeda" eingeben und die entsprechende Datei downloaden: www.mynoise.de

Im Gegensatz zu anderen Anbietern wie sonormed mit tinnitracks ziehen wir damit die Konsequenzen aus den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und empfehlen die Behandlung bei einem tonalen Tinnitus nur noch zusätzlich zur eigentlichen Tinnitustherapie in Form der Tinnitus-App Kalmeda. Diese bietet eine komplette, leitlinienbasierte Tinnitustherapie mit dem Schwerpunkt auf einer kognitiven Verhaltenstherapie: www.kalmeda.de
In 5 Leveln mit je 9 Etappen lernt man, seine Aufmerksamkeit besser zu lenken, Entspannung in den Alltag zu integrieren, Achtsamkeit zu üben und die notwendige innere Einstellung zu entwickeln, um den Tinnitus zu bewältigen und wieder mehr Ruhe in sein Leben zu bringen. Erste Gesetzliche Krankenkassen erstatten die Kosten für die App im Rahmen eines Selektivertrages mit dem HNOnet NRW. Mehr Infos dazu in Kürze unter www.hnonet-nrw.de

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